Sonntag, 19. März 2017

Motor

Als der Experte Tiny besichtigte - er war äusserst freundlich und hilfsbereit - hat er empfohlen, den Motor recht weit hinten anzubringen, damit der Strahl gezielt auf das Ruder läuft. Ich habe mich nun für einen E-Drive entschlossen, nicht billig, aber (hoffentlich) wartungsarm und sauber. Ausserdem ist die Installation viel einfacher, als das verlegen von Schläuchen, Auspuff und so weiter. Die Hauptschwierigkeit war ein Loch von 43mm Durchmesser zu bohren. Schliesslich wurde es ein Loch von ca. 44 mm, was immer noch recht streng passte. Nach dem der Eichenblock die entsprechenden Löcher hatte, wurde er eingeharzt.

video
Nun gibt es ja Leute, von denen erzählt wird, dass sie ihren neuen Aussenborder erst einmal in die Badewanne setzten, um mit ihrem neuen Spielzeug spielen zu könnten. (Ich habe Yvonne auch damit geärgert, dass ich sie bat, schon mal Wasser einzulassen - Sie hat den Witz aber gleich durchschaut.) Trotzdem konnte ich mir eine Trockenübung nicht verkneifen.

Er geht!

Sonntag, 12. Februar 2017

Innenausbau I





Jetzt beginnt der Innenausbau
zunächst provisorisch: Bis der Schiffsprüfer die Schale abgenommen hat, können wir diese noch nicht wirklich verkleiden.

Aber Bodenbretter, Kojen und Pantry können ja schon mal vorbereitet werden.








Wozu so ein Boot
alles dienen kann....









                      Handsäge als
                      Pinnenersatz



Freitag, 30. Dezember 2016

Rumpf: Drehen

Nun ist der Rumpf zum Drehen fertig.
Der Kenner sieht, dass die Lichtreflexe nicht in einer Linie liegen. (Die Unterbrechungen liegen an den Neonröhren, sie sind nicht fortlauftend).Die Sünden des ersten Schnitts (Querspanten waren etwas zu gross) führen hier zu einer "lebendigen" Aussenhaut.


Tiny wird am Bug in den Kran gehängt und läuft (hoffentlich) mit einer Leine über eine Rolle.

Hinten ist sie mit einer angeklemmten Gasflaschenkappe (grau) als Achse in einen Gurt eingehängt. Falls die Kappe abrutschen sollte, gibt es noch einen Fangschlauch, damit sie nicht auf den Boden kracht.











Tiny soll also vom Bauch auf die Seite gedreht werden. Dann muss die Finne in den zugehörigen Kasten geschoben werden. (Sie kann nicht von oben eingeführt werden, weil der Kran und die Werft nicht hoch genug ist.)

Es hat geklappt!


















Hier das Ganze nochmals als Video:



Sonntag, 11. Dezember 2016

Rumpf: PU-Lack

Nach der CopperCoat-Beschichtung wird jetzt das Kleidchen (Schutzfolie) umgedreht und der Über-Wasser-Teil des Rumpfes mit PU-Lack (Behnke) beschichtet. Dieser Lack wird im Verhältnis 1:4 (Gewicht) angerührt und riecht sehr nach Lösungsmittel. Lüften bei der Kälte (Temperaturen <0°C) ist reine Energieverschwendung. Aber die Werft ist sowieso nicht sehr dicht.


Der Lack ist sehr ergiebig. mit einem Plastikbecher voll (10g+40g) kann man 1qm lackieren und der Lack haftet sehr gut.
Aber die Idee mit der Abreissfolie über der Glasmatte war eine schlechte! Nun haben wir einen Haufen Poren auf der Oberfläche und der Lack denkt gar nicht daran, die zu füllen.





Also zuspachteln: Aber es sind soviele kleine Löchlein, dass das auch nicht der Hit ist.

Es hilft alles nichts: Lack (mittlerweile International Professional) dick auftragen. Yvonne hat sich breitschlagen lassen und mit ihrer langen Erfahrung eine Schicht aufgetragen, die sich sehen lassen kann.

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Rumpf: CopperCoat

Jetzt bekommt der Rumpf ein "Kleidchen", damit das Kupfer vom CopperCoat aufgetragen werden kann, wird der untere Teil abgedeckt und die Mischung aus Kupfer, Epoxy und Härter aufgetragen. Diesmal nach den Regeln der Herstellerfirma: Auftrag mit Rolle. Das alte Phänomen bleibt, die Haftung ist (verglichen mit PU-Lack) schwach. Aber die Schichten halten nach Aushärten gut aufeinander.


Erst nach der dick aufgetragenen dritten Schicht gelingt es (fast) allle kleinen Löchlein, die durch die Abrissfolie entstanden sind, zu schliessen.







Jetzt kann die PU-Lackschicht kommen.

Montag, 21. November 2016

Rumpf Harz und Glasmatte

Beginnend von vorn wird

  • der Rumpf eingeharzt, 
  • die Glassfaser-Matte aufgelegt und alle Luftblasen ausgestrichen
  • der Rumpf erneut eingeharzt
  • Abreissfolie aufgelegt und alle Luftblasen ausgestrichen.



Das Ausstreichen geht am Besten mit der blossen (behandschuhten) Hand. Man muss aber aufpassen, dass man die Abreissfolie nicht zu sehr steckt, sonst zieht sie sich, nachdem man fertig ist wieder zusammen und hinterlässt unschöne Luftblasen.

Sonntag, 2. Oktober 2016

Rumpf (in der 1. und 2. Schicht) verschalt


Nun ist die 1. Lage  Rundplanken bis auf eine letzte Planke verleimt. jetzt kommt die entscheidende 2. Lage. Sie soll natürlich möglichst straken (glatt verlaufen).  D. h. sie muss Unebenheiten der Unterlagen ausgleichen. Das wird viel Harz brauchen.

Für die, die auch eine Didi 26 bauen: Für die erste Lage Rundspanten habe ich 3 Sperrholzplatten (à 1200 x 2200 mm2) gebraucht.

Die nächste Stufe ist die volle doppelte Beplankung der Rundspanten. Die Sünden der Querspanten machen sich nun in deutlichen Löcken und Hohlräumen bemerkbar, die mit Harz und später mit Spachtel aufgefüllt werden. Das sieht nicht so schön aus (und ist deshalb vermutlich bei Baubeschrieben so selten zu sehen,)















Nun  wird auch klar, warum die echten Holzbauer von Leichentuch sprechen, wenn sie eine GFK-Matte um das Holz legen.